Technik für Teichfreuden
Wenn Sie in Ihrem Garten unbeschwertes Badevergnügen genießen möchten, haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten dies umzusetzen. Ein Swimmingpool erlaubt zwar beinahe grenzenloses Vergnügen, stellt aber den größten Eingriff in die Landschaft dar. Wenn Sie sich für einen Bade- oder Schwimmteich entscheiden, können Sie ungetrübte Badefreuden mit der idyllischen Komponente eines Biotop verbinden und haben eine Badeoase quasi direkt vor der Haustüre. Wenn Sie bereits bei der Planung die Dimensionen des Teiches und der passenden Technik zur Wasseraufbereitung korrekt berechnen und berücksichtigen, fällt auch der spätere Aufwand zur Wasserreinigung und Pflege minimal aus.
Bei der Technik zur Reinigung und Pflege des Wassers im Schwimmteich haben Sie die Wahl zwischen dem Einkammer- bzw. dem Mehrkammersystem, das grundsätzlich über die Form des Regenerationsbereiches entscheidet. Während Sie bei der Eintopftechnik eine gemeinsame Fläche für den Schwimmbereich und die Wasseraufbereitung haben, erfolgt dies bei der zweitgenannte Methode separat. Als Teichreiniger können Sie hier den sogenannten Bodenfilter in Form von Wasserpflanzen und spezieller Erde verwenden. Eine wunderschöne und praktische Ergänzung könnte ein fließender Zu- oder Ablauf des Wassers in Form eines Baches sein, der somit für Zirkulation und quasi Umwälzung des Wassers sorgt. Zusätzlich können Sie mit richtig dimensionierten Filtern und Pumpen die Reinigungsleistung unterstützen und haben so immer ein gepflegtes sauberes Wasser ohne chemische Zusätze. Vor allem für kleine Schwimmteichanlagen mit wenig Belastung durch Badegäste ist dies ein bewährtes System.
Wenn Sie den Regenerationsbereich flächenmäßig komplett vom Badebereich trennen, brauchen Sie eine Umwälzpumpe, die das Wasser in die Aufbereitungszone bringt. Dies lohnt sich nur, wenn einerseits die Fläche des Schwimmteiches entsprechend groß ist und dieser auch häufig frequentiert wird. Wenn Sie sich Gedanken um den Wasserverbrauch machen, sollten Sie als Teichreiniger die Zweikammermethode anwenden, da die während eines heißen Sommers den schwankenden Wasserstand durch Zufuhr aus dem Regenerationsbereich ausgleicht und Sie nicht separat Frischwasser zuführen müssen.
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