Luftbefeuchter
Einmal Durchatmen, bitte: Raumluftfeuchtigkeit & Luftbefeuchter
Neben der Klimaanlage gibt es noch einige andere Geräte, die dazu beitragen können, das Wohlbefinden von Menschen, Tieren und Pflanzen in Räumen zu verbessern. Denn neben der Temperatur zählen weitere Faktoren wie Raumluftfeuchtigkeit (PDF) dazu, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Phänomen, dass die Scheibe oder Brillengläser bei Betretung eines Raumes beschlagen, kennt jeder – entweder aus eigener Erfahrung oder durch Beobachtungen Dritter. Doch der Grund dafür ist nicht jedem geläufig. Wenn die Scheiben kälter sind als der Innenraum, tritt Kondenswasser an Fenstern und Gläsern auf – sowohl in der Sauna, als auch bei den Autos häufig zu beobachten.
Um das Wohlbefinden zuhause oder seine Arbeitsbedingungen möglichst optimal zu gestalten, ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent empfohlen, wobei dieser Optimalwert oft variiert. So liegt in gut beheizten oder stark belüfteten Räumen der Wert oftmals ein wenig niedriger, was zur Beeinträchtigung der Schleimhäute beziehungsweise der Haut an sich führt. Weitere Folgen sind, dass die Atemleistung nachlässt und das Denkvermögen und die Arbeitsleistung dadurch beeinträchtigt.
Auch die Haut braucht eine relative hohe Luftfeuchtigkeit, um nicht auszutrocknen. Geräte wie ein Luftbefeuchter sind zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen da und unterstützen somit den Austrocknungsprozess. Der Zweck eines Luftbefeuchters liegt darin, vor allem in Heizperioden den Wert der Raumluftfeuchtigkeit auf den idealen für Büro- oder Wohngebäude zu regulieren. Auf das Wohlbefinden des Menschen wirken sich geringere Luftfeuchtigkeit negativ aus.
Mit dem Verdampfer und dem Verdunster gibt es insgesamt zwei Bauarten der Luftbefeuchter.
Merkmale des Verdampfers:
- hoher Energieverbrauch
- hohe Leistung, also gute Luftbefeuchtung
- Gefahr der Überfeuchtung, eine Regelung ist daher unbedingt erforderlich
- Gefahr der Verbrühung, die bei Austritt der Dämpfe auftreten können
Merkmale des Verdunsters hingegen:
- niedriger Energieverbrauch
- mittlere bis geringe Leistung
- Absenkung der Lufttemperatur
- Keine Überfeuchtung, eine Regelung ist daher nicht unbedingt erforderlich
- Gefahr der Keimbildung
Insgesamt ist es auf jeden Fall lohnenswert, sich einen Luftbefeuchter anzuschaffen, sollte das Klima im Büro nicht bereits ohne diese zusätzliche Hilfe dem Optimalwert entsprechen.
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