KFZ-Klimatechnik

Auf der Reise nicht ins Schwitzen geraten

Wer kennt das nicht: Man steht frühmorgens auf, macht sich für die Arbeit fertig und frühstückt. Das alles innerhalb von 15 Minuten, denn die Zeit zum Eiskratzen an den Autoscheiben muss mit eingerechnet werden – und das kann je nach Wintereinbruch dauern. Und ist man endlich einmal fertig damit, dauert es wiederum Jahre, um den Motor warm laufen zu klassen. Lästige, aber gänzlich unnötige Zeitverschwendung.

Denn mittlerweile gibt es sowohl für die Ober-, aber auch Mittelklasse-Kraftfahrzeuge als auch für Kleinwagen Standheizungen, die auf Knopfdruck und mit Fernbedienung nach Belieben vorheizen und das Scheibekratzen und anfängliches Frieren während der ersten Kilometer überflüssig machen. Die Standheizung arbeitet auf zwei verschiedene Arten.
Bei der Luftheizung wird die Umgebungsluft aufgesaugt, erwärmt und durch verschiedene Kanäle in den Wageninnenraum geleitet. Dieser ist innerhalb von wenigen Minuten schön mollig und lädt geradezu zum Losfahren ein. Das Manko des einfachen und günstigen Systems ist aber, dass der Motor dabei ungewärmt bleibt.
Die zweite Variante arbeitet mit einem Brenner. Die benötigte Kühlflüssigkeit wird hierbei verbrannt, der Motor durch das Kühlwasser hingegen geheizt. Damit wird ein Kaltstart verhindert, und Scheiben zu kratzen und Motor warmlaufen zu lassen, ist überflüssig.

Doch auch in den Sommermonaten muss man sich so seine – bzw. keine Gedanken machen. Denn ein weitere Luxus, den die heutigen Autos besitzen, sind eingebaute Klimaanlagen. In der Automobilbranche werden sie aufgrund ihrer Beschaffenheit auch Klimaautomatik genannt. Denn mit einer Automatik wird das Kraftfahrzeug nach Belieben gekühlt oder erwärmt. Je nach Situation, sorgt es vor allem auch für saubere und kühle Luft, die sich praktisch auch auf das Wohlbefinden und dementsprechend auf die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers auswirkt. Ohne eine Kfz-Klimaanlage, ist nach einiger Zeit die eingeatmete Luft in dem geschlossenen Raum verbraucht und muss früher oder später zwingend ausgetauscht werden. Wer hier nicht das Fenster öffnen will, der ist mit einer Klimaanlage für den Wagen gut beraten. Diese sorgen nicht nur für den erhöhten Komfort, sondern auch in gewissem Maße auch für die Sicherheit des Fahrers. Ein negativer Nebeneffekt der Kfz-Klimaanlagen allerdings ist der vermehrte Arbeitsaufwand des Motors und der damit folgende Mehrverbrauch. Abhängig von Leistung und Bauart der Klimaanlage, wirkt sich dies jedoch nur minimal auf den realen Konsum aus.

Alles in allem sind sowohl Standheizung, als auch Kfz-Klimaanlage wunderbare Erfindungen für alle, die mobil erhöhten Komfort genießen wollen. Außerdem macht es auch Spaß, an kalten Tagen in ein vorgewärmtes Auto einzusteigen oder bei höllisch warmen Temperaturen eine kühle Klimaanlage nutzen zu können.

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