Heizungen

Im Winter nicht frieren

Wenn einem zu warm oder zu kalt ist, kann sich das negativ auf das körperliche Wohlbefinden und damit im Zweifel auch auf die Stimmung gegenüber anderen auswirken. Gerade im Winter ist eine wohlig-warme Wohnung essentiell, denn manchmal reicht es einfach nicht, Urlaube in der Sonne zu buchen und monatelang davon zu zehren. Niemandem liegt es, dieses eisige Kältegefühl, das man von Kopf bis in die Fußspitzen spürt.

fest installierte Heizkörper
Umso mehr kann man den Geräten danken, die sich Heizkörper nennen. Ihnen verdanken wir, dass man sich im Wohnzimmer nicht fünf dicke Decken und drei Jacken überstülpen muss, damit es warm wird. Für das eigene Haus oder die eigene Wohnung kann man unter mehreren Varianten die beste aussuchen. Ob fest installierten Heizungen oder mobile Heizgeräte: Beide Oberkategorien haben sicherlich ihre Vorteile, aber auch ihre Schwächen.
Die Fußbodenheizung ist sicherlich eine der beliebtesten Methoden, Räume mit Wärme zu versorgen, aber dennoch nicht weit verbreitet. Denn der Aufwand für einen nachträglichen Einbau ist enorm. Dabei ist das System im Grunde genommen relativ einfach: Unter dem Boden der Räume werden Schläuche, Rohre oder Platten verlegt, denen Wärme zugeführt wird. Vor allem dem behaglichen Gefühl, mitunter barfuss auf den Böden laufen zu können, ohne zu frieren, verdankt die Fußbodenheizung ihre große Popularität.
Der Wandheizkörper ist vom System her ähnlich dem der Fußbodenheizung, nur dass die Wärmekörper hier nicht im Boden, sondern in der Wand installiert werden.
Ein Badheizkörper wiederum ist mittlerweile in fast jedem Neubau vorzufinden und sorgt speziell im Bad für wohlige Wärme. Vor allem Handtücher und Kleidung kann man dort aufwärmen, um sich nach der Dusche sogleich mollig einpacken zu können. Gleichzeitig wird durch die enorme Heizkraft das gesamte Bad mit geheizt, und auf das Einschalten des vorinstallierten Heizkörpers kann verzichtet werden.
Eine altbewährte Methode, aber noch immer sehr beliebt, ist der gute, alte Kaminofen. Durch das Verbrennen von Holz erhitzt sich der Heizkörper, der die Wärme auf den gesamten Raum ausstrahlt. Die Wärme bleibt dem Raum einer sehr langen Zeit erhalten. Ein positiver Effekt ist, dass hierbei vor allem Heizkosten gespart werden – der Nachteil: das Holzhacken!

mobile Heizgeräte
Des Weiteren gibt es aber auch mobile Heizkörper, die ebenfalls Wärme abstrahlen. Mobile Heizkörper werden mit Strom versorgt, und können überall dorthin mitgenommen und eingeschaltet werden, wo es eine funktionierende Steckdose gibt.
Doch es gibt Ausnahmen:
Der Ölradiator zum Beispiel: Er ist im Grunde genommen eine herkömmliche mobile Heizung, allerdings mit Öl gefüllt, das durch die Erhitzung Wärme ausstrahlt.
Ein Gasheizer wiederum wird mit Gas betrieben und besitzt meist das ähnliche Design eines Kaminofens.
Gel-Kamine werden mit einem Brennstoff versorgt, der im Innenraum des Ofens arbeitet – im Gegensatz zum echten Holz mit dem Unterschied, dass keine Rauchentwicklung und Verbrennungsgase entstehen. Dafür ist er nicht ganz so romantisch wie ein echter Kamin. Seine Beliebtheit jedoch steigt stetig an.
Ein Heizlüfter ist vom Prinzip wie ein Ventilator, nur dass er warme Luft in verschiedenen Stufen zulüftet. Ähnlich funktioniert der Heizstrahler, der seine Wärme durch Heizstäbe abgibt und somit die Räume erwärmt.

Man sieht, dass es sehr viele verschiedene Wege gibt, den Raum auf entweder mobile oder fest installierte Art aufzuwärmen. Einige Varianten wie der Kaminofen, sind in der Anschaffung sicherlich kostspieliger, versprechen jedoch das richtige Wärmegefühl und einen gewisses Flair obendrein. Mobile Heizkörper wiederum sind preiswerter, jedoch in einer Mietwohnung eher selten anzutreffen.

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